Medizinisches Notfalltraining - Sicherheit im Ernstfall
Warum regelmäßiges Notfalltraining wichtig ist
Regelmäßiges Notfalltraining ist für Praxen und Pflegeeinrichtungen nicht nur sinnvoll, sondern aus Sicht der Patientensicherheit unverzichtbar. Medizinische Notfälle treten oft unvermittelt auf, und die Sicherheit hängt entscheidend von der schnellen, richtigen Reaktion des Teams ab. Nur durch regelmäßiges Training können Handgriffe, Abläufe und Teamkoordination geübt und gefestigt werden.
Zudem ist die regelmäßige Durchführung von Notfalltrainings nach § 135a SGB V („Qualitätssicherungsmaßnahmen“) in Deutschland vorgeschrieben. Sie dient der Qualitätssicherung und stellt sicher, dass alle Mitarbeitenden im Ernstfall korrekt handeln und Patientinnen und Patienten optimal versorgt werden.
Wie oft sollte ein Notfalltraining wiederholt werden?
Die Häufigkeit eines solchen Trainings ist in Deutschland nicht gesetzlich vorgeschrieben.
Allerdings empfehlen Ärztekammern, Fachgesellschaften und Berufsverbände, mindestens einmal jährlich ein Notfalltraining durchzuführen.
Der Grund: Nur durch regelmäßige Auffrischung bleiben Handlungsabläufe, Teamkoordination und lebensrettende Maßnahmen sicher im Gedächtnis. Schon nach wenigen Monaten lässt die Routine im Umgang mit Notfällen nach – eine jährliche Wiederholung sorgt dafür, dass Ihr Team jederzeit handlungssicher bleibt.
Empfehlung: Planen Sie das Notfalltraining als festen Bestandteil Ihrer internen Qualitätssicherungsmaßnahmen.
Ihr Vorteil
- Sicherheit und Routine im Notfall
- Einhaltung gesetzlicher Vorgaben
- Stärkung der Teamkompetenz und des Selbstbewusstseins
- Schutz von Patientinnen und Patienten
Regelmäßige Trainings sind daher ein essenzieller Bestandteil moderner Praxis- und Pflegequalität
Zielgruppe:
Meine Kurse richten sich an Mitarbeitende in Ärztlichen- oder Zahnärztlichen Praxen und Pflegeeinrichtungen, die im Notfall schnell und sicher handeln möchten.
Dauer:
4–6 Stunden
Inhalte des Notfalltrainings*:
- Reanimationstraining (Basic Life Support nach ERC Guidelines):
- Korrekte Herzdruckmassage
- Sicherer Einsatz von AED- Geräten
- Beatmungstechniken und erweitertes Atemwegmanagement - Einen Notfall erkennen und sicher handeln:
- Notfallsituationen schnell erkennen
- Strukturiertes Vorgehen nach xABCDE- Schema
- Verhalten im Team (Praxis Management im Notfall) - Schockmanagement:
- Schockformen und Symptome
- Sofortmaßnahmen bei verschiedenen Schockformen - Umgang mit speziellen Notfallbildern:
- Herzinfarkt
- Schlaganfall
- Krampfanfälle
- Hypo-/ und Hyperglycämie
- Sepsis - Notruf und Hilfeleistungen:
- Praktisches Notruftraining
- Anleiten von Hilfen durch Notrufdisponent - Traumatische Verletzungen:
- Richtiger Umgang mit Traumatischen Verletzungen
- Stürze
- Wunden - Patientenmedikamente:
- Anreichen von Persönlichen Notfallmedikamenten
- Richtige Applizierung des Medikamentes
Praxisnahes Material:
Für ein realistisches Training setze ich modernstes Equipment ein:
- Reanimationspuppe intubationsfähig (für erweitertes Atemwegsmanagement)
- Notfallrucksack (ALS mit erweiterter Notfallausstattung)
- Notfalltasche (BLS mit Basis Notfallausstattung)
- Erste Hilfe Kasten (EH mit rudimentärer Ausstattung)
- AED-Simulator
- Sauerstofftasche mit Zubehör
Theorie und Praxis werden eng miteinander verknüpft: realistische Übungen, Szenariotraining und direkte Anwendung der Geräte sorgen dafür, dass Sie im Ernstfall sicher und selbstbewusst handeln können.
Ihr Nutzen:
- Erhöhung der Patientensicherheit
- Verbesserung der Notfallversorgung
- Handlungssicherheit für Mitarbeitende
- Stärkung der Teamkompetenz und des Selbstbewusstseins
- Einhaltung der gesetzlicher Vorgaben